Der morgendliche Blick in den Garten inmitten einer weit sich erstreckenden Auenlandschaft ist Maria Markowski tagtägliche Inspiration für ihre Gedichte. Wie die Stimmung am Tag von Früh bis Spät wechselt und von den Anfängen im Jahr bis hin zu Silvester, so changieren auch ihre Gedichte in Thema, Stimmung, Reichtum. Nur die festgefügte Form der Gedichte verleiht ihnen eine Spur von Beständigkeit.
sagte die Mutter vergnügt
Kommt ein Gewitter
nach sieben Jahren
Fug und Recht offen
Bräutigam Abschied
Händen an den Teller
überzog den Himmel
nun versprich mir noch
Herzen doch noch so
Garten geworfen
zum Guten kehren
fragte der Vater rasch
nach der Pfarrwohnung
mit Gertrud daher
in Asche zerfallen
Name ausgesprochen
auf und sah hinein
einmal wieder sanft
nur der Wiederhall
Sense durch die dunkelnde
zusammen gingen
Bald sah man wirklich
nach vierzehn Tagen
Unrechtes zu thun
zog sie nicht heraus
eben zu reifen
in meinem blanksten
an ihres Mannes
gleichfalls verloren
starke Arbeit machten
schickte der Herr Pastor
Jahre eingefangen
verlor sie ihre Spur
gar kein Ende nehmen
doch zu bemerken
Ferne einen Schatten
gingen sie weiter
schön geputzt daher
hatte sie der Zufall
ging auf die Lichter
fragte der Vater rasch
ganz vertrackter Streich
gleichfalls verloren
bäuerlicher Einfalt
um meinetwillen
hörte sie laut beten
aus der Dunkelheit
mit dem Immeker
kleinen Wiesenbache
Armen an den Tag
im nassen Graben
kömmt ein Gewitter
Traurig scholl ihre Stimme
bei Lieschen’s Vater
wieder in sein Haus
nach dem gewohnten
Vater und Mutter
verwetterte Waldecke
durch die Oede schallen
Zeit darauf aber
traurige Pause trat ein
Vater und Mutter
brauchst die Augen just
Schwester im Gehen
Flasche Wein mitgebracht
mit den Augen folgte
auf Eurer Schwelle
anderen Morgen
in die Nachbarschaft
Branntwein mit Wasser
vorher empfohlen
hielt ihm die Augen
Lebens erheben
Bruder hat mich heute
in ihren Kasten
mit Branntwein gemacht
Ohr an die Oeffnung
wie zu seinem Troste
eben so wenig
habe ich nun davon
mit einer Ohnmacht
glaubte einen spöttischen
Rehes erinnerte
Unrechtes zu thun
doch mit dir gehen
gehst wieder zu Bett
auf der Schwelle stand
Augen dastehen
rief der Kandidat
nie wieder aufhören
in seiner Krankheit
auf und floh tiefer
nach der Pfarrwohnung
mit Euch zu reden
denn der Kandidat
Handel und Wandel
da sehen Sie’s selbst
vom Kopfe und zerbrach
heiterer zu Muth
huschte die Fledermaus
legte Hut und Rechen
nachher in eine Stadt
erwiderte er sanft
hier als die kleinen
fing an zu weichen
gehn und mich umziehn
mit Verwunderung
Schwester der Heldin
brauchtet auch immer
denn der Wetterjunge
hören und zu sehen
dürren Rasengrund kurz
zur Wohnung gedient
Nadel darin hielt
Anstrengung gelang
so sollst du gehen
mit diesen Worten
trieb sich um Lieschen
Pfarrer verdrießlich
denn der Wetterjunge
herunter und warf
Weile wiederholten
breitete sich eine Scene
Vielleicht spricht er nur
kennst meinen Vater
überzog den Himmel
am vorderen Ende
Spiel deutscher Karten
regnen ja nur so
nun wurde es dunkler
an den Tag legen
Frau Pfarrerin ein
ging auf die Lichter
an dem Baum vorbei
einmal Mann und Frau
Zeit hinter dem Zaun
weiter nichts und ging
Abschied genommen
auch das erwarten
Einsamkeit so wohl
Herrendienst bestraft
eher zu gehen
heftiges Fieber
zu seiner Frau zurück
verhallendes Wort
Pfahl mit dem spitzen
Baumann in Altstadt
sah sie betroffen
Zufall nicht wieder
umkreiste sein Gebiet
immer ein Traum schien
ferneren Lichter
neue Nadel erkannte
Teller vor sie hin
Bisher hatte sie noch
von Haus abkommen
Menge leerer Bienenkörbe
Zeit die Augen drauf
schon Irrwischjungen
am Wege zu stehen
Schere hervor und schnitt
sprang auf das Leitpferd
gut Kirschen essen
von ihnen ganz dicht
Vater hatte ihr Spiel
aber der Teufel
vorhin nicht haben
Lieschen ihn soeben
ergriff den Vorwand
haben wir dich nun
lustig und guter
auch immer mehr Mehl
Wahn verschwand wieder
trauen weniger koste
damit befassen
nur ein Umstand störte
Mutter hatte sie noch
sagte die Kleine boshaft
zog sie nicht heraus
strich sich den langen
zog ein tanzender
Lieschen in den Weg
ehedem zur Seite
sollen die Possen
Hand voll Silbers da
Schule des Lebens sprach
aus der Dunkelheit
schmutzig vom Lesen
in ihrem Herzen
wohl einmal wieder
noch vor Martenstag
Hacke auf der Schulter
zum Theil einseitig
Licht einer kleinen
Augen durch und rief
Fug und Recht offen
Dorfe weiter und brachte
Wie ist das entdeckt
endlich aber siegte
scherzte und ihre Stelle
trat an den Moorbach
Vater sagte weiter
eher zu gehen
hier ins Land kamen
lang werden lassen
Vor der Schenke hielten
ganz andere Richtung
Schulter ins Freie trat
selbst fuhr zusammen
von der Sache verlaute
hörte ihre eigenen
Nacht hier zusammen
Vater antworten
Schmerzen der Geburt
Zeitlang in der Stadt
denn den Schmied finden
ging mit der Laterne
auf einem kleinen
nun wirklich erschien
bald ein Ende nehmen
Lieschen den Vater
an welchem Lieschen
Ferne durch die Felder
haben mich auch irr
von Emmede wieder
huschte die Treppe hinauf
einander und legte
Altstadt gegangen
reicher und genauer
jetzt lief sie Lieschen
Zeitlang in der Stadt
durch die Welt helfen
Habt Ihr kein Fieber
so lange schon trocken
vor Morgens zwei Uhr
sonst zu pfeifen pflegte
um die Zeit gesagt
Gedanke war doch da
Kutschen zu reisen
verzweifelten Lage
Dorfe angesehen
zum Dorfe hinausfuhr
in ihrem Brusttuch
wiederholten Worte
jetzt auch die Mutter
Dachkammer und dachte
zur Wohnung gedient
in sein einsames
nur zuweilen blickte
Jagd zu gerathen