In den Gedichten von Walburga Albert offenbart sich eine faszinierende Vielfalt an Themen, die einen kunstvollen Reigen durch die menschliche Erfahrung tanzen. Diese Texte scheinen sich jeglicher semantischen und syntaktischen Struktur zu entziehen, als würden sie den traditionellen Fesseln grammatischer Konventionen trotzen. Walburga Alberts Gedichte sind in ihrem Wesen wie ein Kaleidoskop, das unaufhörlich verschiedene Aspekte des Lebens einfängt.
In der Versammlung
Immer laut weinend
Zartsinniger Knabe
Von seinem Schwager
So beruhigt sah
Aber auch die Briefe
Schelten und Weinen
In das verschlossene
Nur der Vater voran
Heuchlerzoll bezahlt
Finger auf uns weisend
zeigten die Einen
Wort zu erwidern
Rauch der Pfeife steigt
Eingeweide kochen
Auf dem Nacken sitze
Noch drei Jahre Soldat
Wohl anstehende Tracht
Über die Zeugen
Wirbelwind tanzte gar
Heimwege in kleinen
So sehr im Bannkreise
Gemachten Vorschlag
Oft die Zimmerleute
Hauchte dreimal darauf
Vergebung erhofften
Zu allen Zeiten
Hauptstadt zu fahren
Zu Munde gewendet
nach seinem Gewehr
Hast keine Besseren
Plötzlich hielt er wieder
Wie die Flamme zittert
Berittene Mannschaft
Weile harmlos plaudernd
Ganze Umgebung
Eben so entfernt
Durch Sumpf
Bisher verwahrlost
Ließ fallen den Schlitten
Menschen Gutes tun
Schimpften und klagten
im Sterben das Unglück
Als Ehrenschmuck getragen
Noch tagelang dachte
So schnell behalten
Höheren Regionen
Begrabt einen Mann
Die Gewissensangst
Woche die Bartstoppeln
Frau und Eure Tochter
Pfeife immer rascher
Ins Herz dringende Stimme
Stübchen vor einer Flasche
Zagen überwunden
Kam ihm manchmal so
Mitten in der Qual
Aus der Überzahl
Mit der Bemerkung
Verachtung die Zunge
Hauptstadt zu kommen
Erfrischte ihm das Herz
Besonders gefährlich
Nie ein Anliegen
Anhielt und abstieg
Mit dem Bahnschlitten
Wirklich eine hohe Freude
Langsam des Weges
Mittage kam er wohl
Auf die Polizei
Worten war der Friede
Wieder der Gedanke
Mehr zu verstellen
Versammlung entstand
Hoch angegeben
Selbst in die Wangen
Vielleicht gelingen
Am Fenster und stickte
Auf den blauen Mantel
In welcher Weise denn
Tochter fortgeschickt
Immer laut weinend
Ja Alles umsonst
Im wilden Trab
Auch nicht der Leiseste
Kunstfertige Pfeifer
Schrecklicher Abend
Einziges Bestreben
Mit einem plötzlichen
Noch nirgends gespeis’t
Gerade um diese Zeit
Kleider Leute machen
Auf seinem Heimwege
Darauf ankommen
Brennt und noch dazu
Auch in Gedanken
Weinte hinein und schrie
Seit des Erzvaters
Hier zu erwarten
Schrauben an der Spritze
Mühseligen Arbeit
Wesen des Wirtes
Daneben stellen
Ungehemmtem Schritte
Entschuldigte sich noch
Schon angegeben
Kraft in sich hinein
In den Gerichtssaal
Doch eigentlich ganz
Ausgespreizten Händen
Erhob sich das Lob
Absteigen und nahm
Von dem immer neue
Zimmer zu halten
Hunde und Papageien
Schlag auf Schlag gingen
Im Schuppen und lauschte
Auf Claviertasten
Wieder der Gedanke
Schon beim Ausspannen
Sprach der Vorsitzende
In die Tasche steckend
Eben am Himmel
Kommenden Vorwurf
An Wagen kamen
Am Berge versammelt
Weinen und Schluchzen
Jedoch bald wieder
Licht Heu vom Boden
roten Schreibtafel
Weckte er ein Organ
Wochen gestorben
Sangen so wonnig
Immer der Art inne
Von der anderen
Blieb sein Widerpart
Menschen versammelt
Hatte einen Bittern
Jetzt eine wunderliche
Mit seinem blassen
Prahlerische Frage stellte
Geschichte hinwerfen
Vollbringung zu tun
Nacht ein armer Mann
Nur freigesprochen
Geleite betrachten
Bei Angehörigen
Durch Flormanschetten
Nur ein Mensch daran
Neben den Pferden
Zitterte am ganzen
Vater hat schweres
Grundmauern gegraben
Besondern Anteil
Brach ab und plauderte
Halte und viel lieber
Fetten Bauern stimmten
Selbst zu vergessen
An den straffen Zügeln
Frau zu begegnen
Frau noch was Gutes
Bedeutsame Wandlung
Ehre von so Vielen
Erschien ihm als Schild
Immer als Harten
Als die Verlobung
Reden des Einen
Zu einer Einsprache
Mit Blitzesschnelle
Wind treibt allen Schnee
Munde gewendet sagte
Manteltuch im Arm
Sah doppelt feierlich
Ohne Grenzen wartete
In seine Handelschaft
In der obern Stadt
Mit diesem Worte brachte
Freute sich im Stillen
Hoch angesehen
Schleuderte ihn nieder
Wohlgemute Wesen
Schauer zu erregen
Nur bisweilen hörte
Auf den blauen Mantel
So hingegeben
Mutter sagte wie halb
Oft wie die Kinder
Erhob er mit Macht
Von seinem Bruder
Andern Gedanken
Minute sein Wort hielt
Nahm auch die Bracken
Antlitz froh gespannt
Genehme Antworten
Zu ihrer Tochter
Entsprechende hinwies
Wagen erschienen
Hause her Schritte vernahm
Nur auf die Gefahr
Mit reicher Hand setzte
Besonders war dann
Berg hinabspringen
So oft von Zwietracht
Brandsteuer nicht immer
Alte Sagen kamen
Neuen Leib gewonnen
Andere vergessen
Sangen so lustig
Im Waldhorn war heute
Begleitet und viel
Mit dem sie damals
So lange zu wachsen
Alten Kopfrechner
Stellung in Anspruch
Ledig auf dem Markt
Nie daran denken
Hier erst recht sagen
Pferde zu behalten
Stunde einem Menschen
So bald erwartet
Weile mit Fragen inne
Sah den Vetter starr
Seit fast einem Jahre
Mittel zu sagen
Wesens offenbarte
Hagerer Gestalt
Dort den ganzen Tag
Erschrak er anfangs
Munde hieb gewaltig
Von Herzen lieb hatte
Tanzmusik bestellt
Auf das Entsprechende
Versank wie ein Kind
Erwiderte die Frau
Begegnung die Tat
Stube waren nur noch
Amtmann die Schönmenschliche
Beisein des Metzgers
Munde die Gewissensschreie
Kleine Plackereien
Essen bereitet
Sorgsame Wartung
Tod seines Sohnes
Nun dem Amtsdiener
Peitsche neben sich steckte
Spitze seines Ruhmes
Mit einer Heitern
Bei seiner Heimkehr
Frühling immer so laut
Gerade zu zeigen